Startseite
    Fortsetzungsroman
    Pilliziismus
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
 



  Links
   Nerverseite
   outernet
   Ctrlaltdel
   Alltägliche katastrophen
   Möhrenseite



https://myblog.de/levityfox

Gratis bloggen bei
myblog.de





Tja leuten die einen Spassvogel kenenlernen wollen können ja mal meinen Kumpel Möhrenkopf besuchn auf seiner Möhrenseite.(unter links)
26.5.06 20:14


Welt ohne Grund

Welt ohne Grund

Ich stehe auf. Arbeit ist angesagt. Der kühle Boden berührt meine Füße. Ich suche meine Schuhe, hässliche alte Lumpen, die mir jahrelang gute Dienste erwiesen, was man auch roch. Meine Augen tränen, denn die kalte Morgenluft sticht in sie, als wäre sie ein Nebel aus 1000 Nadeln. Ich atme ein. Schmerzhaft windet sich die frische Luft durch meinen Hals. Weißer Wind rauscht durch meine Nase, - die Luft brennt auf der Haut. Der in die Jahre gekommene Schuppen in dem ich mein Dasein friste zeugt nicht gerade von Komfort, doch hat er bis jetzt jedem Sturm getrotzt und auch die Moos bewachsenen Wände ließ er sich nicht nehmen. Ich öffne die Tür, sie gibt Widerstand und das bedrohliche knarren sagt:“ Öl mich oder kauf dir eine neue Tür, aber mach was.“ Würde ich ja tun doch ich habe kein Geld. Stecke bis zum Hals in Schulden. „Meinen Gleiter in Zahlung geben“, sagen sie:“ Ihn verkaufen“, sagen sie aber dann hätte ich nichts mehr von Nutzen, Wert oder rein für den Zeitvertreib und so lass ich es. Ich muss also wieder Arbeiten. Oh, Gott, es gibt nichts was ich gegen Arbeit hätte aber Arbeitgeber sind ein Problem, alles geht nach einem striktem Zeitplan, welcher punktgenau einzuhalten ist, andernfalls verliert man seinen Job. Wäre ja nicht so tragisch ihn zu verlieren, wer ist so dumm und zieht Bergarbeit einem Bürojob vor? Aber gelernt habe ich auch nichts. Also muss ich jetzt arbeiten. Macht auch nichts, so komm ich auch mal zu Geld, so schlecht werde ich ja auch nicht bezahlt.
Ich starte den Gleiter. Er würgt ab. Also starte ich ihn noch mal. Ein satter Bass durchfährt meinen Sitz, Ruß verlässt in großen, schwarzen Wolken die Turbinen. Die Rotoren drehen sich, zunächst langsam, dann schneller bis man sie nicht mehr erkennt. Die Maschine erzittert. Laub fegt über den Boden, stößt hoch in die Luft, wird von den Propellern wieder angesogen und kommt schließlich in winzigen, warmen Teilchen wieder aus der Turbine. Über den Motoren flimmert die Luft. Ich ergreife die beiden Steuerhebel und ziehe sie leicht nach hinten. Langsam reagiert die Maschine, die Turbinen richten sich in eine kaum merkbare Schräglage und der Gleiter schleicht über den Boden. Ich stelle sämtliche Autofunktionen aus und begutachte noch einmal den Höhenmesser. 38693,02 km über dem zentralem Punkt des Planeten, einer Kugel mit gerade mal 30 km Durchmesser. Der Tank ist halbvoll und alle Faktoren arbeiten sauber. Ich reiße den linken Steuerhebel rum, drehe mich um 180º, bringe dann den rechten Hebel mit ihm auf eine Höhe und werfe die Hilfsturbinen an. Meine Schutzbrille achtet darauf das die verd… Mücken mir nicht in die Augen fliegen, denn sie schmerzen bei der Geschwindigkeit auch wenn sie nur den Rest des Gesichts berühren. Ich steuere knapp an einer Gruppe Felsen vorbei und der Computer gibt an das der Weg von nun an auf 3 km frei ist, ich gebe gas.
Nach ca. einer viertel Stunde erreiche ich den Skyport Umos. Die Silber glänzenden Dächer des Himmelshafens sind schon von weitem zu sehen. Ich gleite in einen einfachen Containerblock und entnehme beim aussteigen dem Automaten meine Schlüsselkarte. Entlang der langen „Tubes“, einem komplexem Röhrensystem, hängen Ausschilderungen, die es einfacher machen die Docks zu durchschauen. Ich achte nicht auf sie, kenne mich ja aus. Unzählige Kurven später erreiche ich den unteren Westdock, der für seinen Schmutz bekannt ist. Das ist berechtigt. Noch nicht einmal Penner, denen es noch schlechter geht als mir, bleiben Freiwillig hier. Windtierchen, kleine Echsenartige Viecher mit zwei paar Flügeln auf dem Rücken zucken in Höchstgeschwindigkeiten über den Boden. Von denen gibt es hier viele. Sie ernähren sich von den Abfällen vorbeikommender und Reisender. Wie verschwommene Luft sehen sie aus wenn sie aufgebracht umher wuseln, daher auch der Name. Eine Gruppe weiterer Parasiten bildet eine Gasse als ich den Shuttledock erreiche.
Der Shuttle braust mit einer Höchstgeschwindigkeit in den Tunnel, während die Lampen meines Abteils ein Feuerwerk aus Funken ausstößt. Aber und zu unterbricht sie sich synchron mit den anderen Lampen, dann bleibt der Raum Sekundenlang dunkel. Als das Licht wieder angeht sehe ich einen Jungen beim Geldzählen. Ich kenne das schon. Er wird das Geld einem der Normalverdienenden abgeknüpft haben als es finster war – Reiche lassen sich hier unten sowieso nicht blicken (Das wäre unübertrieben zu gefährlich). Ich mische mich nicht ein, da er das Geld wahrscheinlich nötiger hat als der Bestohlene. Zudem gibt es hier unten keine „echte“ Gerechtigkeit welche jemand vertreten könnte. In den „Slums“ weiß man, dass alles zwei Seiten hat und niemand uneigennützig ausgerechnet deine nimmt. Egoismus ist hier keine Sünde als vielmehr ein guter Freund der dich am Leben hält.
Etwas später, ich war schon in voller Arbeitsmontur und steuerte einen Bohrer durch die Minen. Das schwere Gerät hüpfte bei hoher Geschwindigkeit über den unebenen Tunnelboden, sodass die außen angebrachten Instrumente bedrohlich wackelten.
„Hey, Chara fahr nicht so schnell!“ Kliff schreit mich von der Seite an. „Wenn, der Bohrer ausfällt, bist du deinen Job los.“ „Ist mir Scheißegal, wenn ich den Job verliere, dann such ich mir einen mit einem verlässlicherem Brötchengeber“, geb’ ich zurück. „Bitte, was? Noch so ein Spruch und du bist gefeuert! Möchte mal sehen wer dich dann nehmen sollte.“
„Wir, beispielsweise!“
Monty Reek, was hat der hier zu suchen? Neben ihm formieren sich eine Gruppe Soldaten. Er fragt mich ob ich nicht Interesse an einer Stelle als Söldner hätte, der alten Zeiten wegen. Ich begutachte seine Verdienstkarte, darauf schaue ich ihm ins Gesicht. „Ich habe noch immer Kugeln der guten alten Zeiten im Arsch“, entgegne ich. Enttäuschung breitet sich in seinem Gesicht aus. Ich grinse ihn an und stelle meine Forderungen. „ Die kannst du dir selbst erfüllen“, entgegnet er und wirft mir eine Kreditkarte vor die Füße. 5000 Yellows sind schon mal nicht schlecht für den Anfang. Als er mir noch einen üblichen Söldnerlohn bietet und die Ausrüstung Kostenlos stellt, unterzeichne ich den Söldnervertrag auf dem Touchpad ohne zu zögern.
*switch*
Charalambus. Fertig, Chara hasste es seinen vollen Namen schreiben zu müssen. Er fand ihn weder schön noch praktisch. Viel zu lang war er und er hörte sich „unförmig“ an. Wie der Name eines alten Sacks. Erleichterung breitete sich in ihm aus und er rang sich zu einem Grinsen durch. Monty sah ihn an, zögerte kurz, realisierte das er jetzt einen Mann mehr hatte und erwiderte das Grinsen.
*switch*
Chara ist eine Bereicherung für die ganze Truppe, ich könnte keinen besseren arrangieren. Zweifellos ist er der beste den man in einer Schlacht ohne Regeln auf seiner Seite haben kann und dennoch hege ich Zweifel. Denn er ist nur so gut weil auch er völlig Regellos ist. Er ist der perfekte Anarchist. Der sich dazu auch noch im Kampf auskennt. Außerdem sieht er die Dinge als ganzes.

Wenn du mehr über diese Geschichte erfahren möchtest, dann geh auf www.myblog.de/outernet oder bei den links auf outernet.
26.5.06 19:35


Pilliziismus

Guten tag ich möchte mit ihnen über gott und die welt reden.
Zwar kann ich ihnen keine Broschüre meiner Religion anbieten, dafür stehe ich auch nicht nervend an jeder Straßenecke als ob ich sagen wollte : komm zu uns in unserer religion hast du genug zeit um sinnlos in der Fußgängerzone zu rasten.

Der Pilliziismus ist eine religion die den Frieden wünscht.
wir huldigen der GROßEN PILLEENTE welche hoch oben im schaumbad auf uns herabsieht.
Da auf Kreuzigung und festnageln schon ein copyright der Christen besteht , kleben wir unsere ketzer und heiden lediglich an einen Kreis - mit Isolierklebeand.
Abends um 10 nach 7 ist opferzeit hierzu wirds überflüssige seife in das waschbecken entsorgt.
Um 15 nach 7 beginnt das abendgebet.
was gebetet wird ist egal nur PILLEENTE sollte vorkommen.
PILLEENTEN-lästerern wird empfohlen sich schleunigst ein stück seife in den Mund zu stecken.
26.5.06 19:14


Hi da bin ich wieder

So nachdem ich meine alte seite aus dem internet in den ewigen papierkorb verbannte ist es nun soweit levityfox ist neu auferstanden. mich kriegt man nicht unter
26.5.06 19:01





Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung